HGW 2372, PF CP 201 oder G-10? Der komplette Decoder für Werkstoffbezeichnungen
Auf der Zeichnung steht „HGW 2372.4“. Im Angebot des Wettbewerbers steht „EP GC 203“. Der amerikanische Kunde schreibt „G-11“. Und der Einkauf fragt, welches der drei Materialien man denn nun bestellen soll.
Antwort: Alle drei sind dasselbe Material – drei Bezeichnungssysteme, die seit Jahrzehnten nebeneinanderher laufen und die nie jemand aufgeräumt hat. Wir bekommen diese Frage mehrmals pro Woche, meist von Konstrukteuren mit einer alten Zeichnung und einer Nummer, die in keinem aktuellen Katalog mehr auftaucht.
Dieser Artikel erklärt die Logik hinter den Kürzeln, stellt die Bezeichnungen in einer großen Vergleichstabelle gegenüber – und sagt offen, was Sie bei uns bestellen können und was nicht.
Drei Systeme, ein Werkstoff
Geschichtete Elektroisolierstoffe werden weltweit nach drei Systemen bezeichnet. Sie sind historisch gewachsen, nicht logisch abgeleitet:
- DIN 7735 – die alte deutsche Norm mit den Kürzeln Hp und Hgw plus vierstelliger Nummer. Formal abgelöst, in der Praxis unsterblich: Sie steht auf Bestandszeichnungen, in Stücklisten und in Ersatzteillisten von Maschinen aus den 1970er- bis 1990er-Jahren.
- DIN EN / IEC 60893 beziehungsweise 61212 – das gültige System mit Kürzeln wie PF CP 201, PF CC 201 oder EP GC 201. Das ist die Sprache aktueller Datenblätter und Zertifikate.
- NEMA – das amerikanische System mit den Kürzeln X, XP, C, G-10, G-11 und FR-4. Es gelangt über importierte Anlagen, über die Leiterplatten- und Elektronikbranche und über englischsprachige Datenblätter zu uns.
Keines dieser Systeme ist „genauer“ als die anderen. Wer sie ineinander übersetzen kann, spart sich Rückfragen und Fehlbestellungen.
Die Logik der IEC-Kürzel – vier Buchstaben und eine Zahl
Das aktuelle System ist das einzige der drei, das man tatsächlich lesen kann. Ein Kürzel wie EP GC 201 besteht aus drei Blöcken: Harz, Verstärkung sowie Typ- und Formnummer.
Damit ist die halbe Arbeit erledigt: PF CP ist Hartpapier, PF CC ist Hartgewebe auf Baumwollbasis, EP GC ist Glashartgewebe. Wer diese fünf Buchstabenpaare kennt, ordnet jedes Angebot auch ohne Tabelle ein.
Der dritte Block: die Zahl – und warum sie über die Form entscheidet
Hier liegt die Falle, in die fast jeder einmal tappt. Die Zahl beschreibt nicht nur den Typ, sondern auch die Lieferform. Platten, Rohre und Stäbe haben eigene Zahlenreihen, obwohl es sich um dasselbe Material handelt:
- Dreistellige Nummern (201, 202, 203 …) – Platten nach IEC/EN 60893
- Zweistellige Nummern der 2x-Reihe (21, 22, 23) – gewickelte Rohre nach IEC/EN 61212-3-1
- Zweistellige Nummern der 4x-Reihe (41, 42, 43) – gepresste Stäbe nach IEC/EN 61212-3-3
Dreistellig heißt dabei nicht automatisch 2xx: Die Plattenreihe reicht in der Norm bis in die 3xx-Nummern hinein, dort liegt zum Beispiel die Wärmeklasse H der Epoxid-Glasgewebe-Platten (EP GC 308). Entscheidend ist die Stellenzahl, nicht die führende Ziffer.
Deshalb ist EP GC 201 eine G10-Platte, EP GC 41 ein G10-Rundstab und EP GC 21 ein G10-Rohr. Und deshalb ist PF CC 42 kein exotischer Sonderwerkstoff, sondern schlicht der Hartgewebe-Rundstab, den man nach DIN 7735 als HGW 2088 kennt. Wer eine Platte nach einem Stabcode bestellt, bekommt entweder eine Rückfrage oder das falsche Halbzeug.
DIN 7735 – die Nummern von der alten Zeichnung
Das deutsche System ist älter und weniger sprechend. Es kennt zwei Vorsilben:
- Hp = Hartpapier (Phenolharz + Papier)
- Hgw = Hartgewebe (Phenolharz + Gewebe) – und historisch bedingt auch die Glasgewebetypen mit Epoxidharz
Die Zahl dahinter ist ein reiner Typschlüssel. Sie codiert weder Stärke noch Festigkeit noch Temperaturklasse – man muss sie nachschlagen. Eine grobe Orientierung gibt es trotzdem: Der Block 20xx steht bei uns durchweg für phenolharzgebundene Typen (HP 2061, HGW 2082, HGW 2085, HGW 2088), der Block 23xx für die epoxidgebundenen Glasgewebe (HGW 2372 als Platte, HGW 2375 als Rohr). Die Ziffer nach dem Punkt unterscheidet Varianten desselben Grundtyps: HGW 2372 ist G10, HGW 2372.1 ist die flammhemmende Variante FR-4, HGW 2372.4 ist G11.
Hinter „HGW 2372.4“ steckt also G11 und hinter „Hartpapier 2061“ ganz normales Hartpapier. Keine Sonderwerkstoffe – alte Namen für Lagerware.
Die große Vergleichstabelle der Bezeichnungen
Diese Gegenüberstellung deckt alles ab, was uns in Anfragen begegnet. Die Spalte ganz rechts sagt Ihnen offen, ob wir das Halbzeug führen.
| DIN 7735 | DIN EN / IEC | NEMA | Harz + Verstärkung | Form | Bei uns |
|---|---|---|---|---|---|
| HP 2061 | PF CP 201 | X / XP | Phenol + Papier | Platte | ja – Hartpapier-Platten |
| HP 2065 | PF CP 21 | – | Phenol + Papier | Rohr | auf Bestellung |
| HGW 2082 | PF CC 201 | C | Phenol + Baumwollgewebe | Platte | ja – Hartgewebe-Platten |
| HGW 2083 | PF CC (Feingewebetyp) | L / LE | Phenol + feines Baumwollgewebe | Platte | nein |
| HGW 2085 | PF CC 22 | – | Phenol + Baumwollgewebe | Rohr | auf Bestellung |
| HGW 2088 | PF CC 42 | – | Phenol + Baumwollgewebe | Stab | ja – Hartgewebe-Stäbe |
| HGW 2372 | EP GC 201 | G-10 | Epoxid + Glasgewebe | Platte | ja – G10-Platten |
| HGW 2372.1 | EP GC 202 | FR-4 | Epoxid + Glasgewebe, flammhemmend | Platte | ja, ohne eigenes Datenblatt – FR-4-Platten |
| HGW 2372.4 | EP GC 203 | G-11 | Epoxid + Glasgewebe | Platte | ja – G11 155 °C |
| HGW 2372.4 (Wärmeklasse H) | EP GC 308 | – | Epoxid + Glasgewebe | Platte | ja, ohne eigenes Datenblatt – G11 180 °C |
| HGW 2375 | EP GC 21 | – | Epoxid + Glasgewebe | Rohr | auf Bestellung |
| HGW 2375.4 | EP GC 22 | – | Epoxid + Glasgewebe | Rohr | auf Bestellung |
| – | EP GC 41 | – | Epoxid + Glasgewebe (G10) | Stab | ja – G10-Stäbe |
| – | EP GC 42 | – | Epoxid + Glasgewebe (G11, 155 °C) | Stab | ja – G11-Stäbe |
| – | EP GC 43 | – | Epoxid + Glasgewebe (FR-4) | Stab | ja – FR-4-Stäbe |
Zwei Hinweise zur Tabelle. Erstens steht die DIN-Nummer HGW 2372.4 zweimal darin, und das ist kein Fehler: Sie ist für beide Temperaturvarianten dieselbe. Unterschieden werden die beiden erst über den IEC-Code beziehungsweise die Wärmeklasse – die Ausführung 155 °C läuft als EP GC 203, die Ausführung 180 °C als Wärmeklasse H (EP GC 308). Steht auf der Zeichnung nur „HGW 2372.4“ ohne Zusatz, ist praktisch immer die 155-°C-Ausführung gemeint. Zweitens veröffentlichen wir für FR-4 und für G11 180 °C kein Datenblatt mit Messwerten. Die Codes EP GC 202 und EP GC 308 stehen hier nur zur normativen Einordnung – Festigkeits- oder Spannungswerte nennen wir dazu bewusst nicht.
Grenzfälle: was wir führen, was nicht und wozu wir keine Werte veröffentlichen
Zu einigen Nummern, nach denen regelmäßig gesucht wird, haben wir keine gemessenen Werte. Wir erfinden sie auch nicht. Hier die ehrliche Einordnung:
- HGW 2083 – nach DIN 7735 die Feingewebevariante des Hartgewebes: dasselbe Phenolharz wie bei HGW 2082, aber feineres Baumwollgewebe, traditionell für Zahnräder und fein zerspante Teile. In der NEMA-Systematik der Bereich L / LE. Diesen Typ führen wir nicht – bei uns gibt es Hartgewebe als HGW 2082 / PF CC 201.
- HGW 2372.1 – das ist FR-4, in der Norm EP GC 202. Wir führen FR-4 als Platte, veröffentlichen dazu aber kein Datenblatt mit Messwerten. Normativ gilt nur: FR-4 ist selbstverlöschend nach UL 94 V-0 und der Standardwerkstoff für Leiterplatten. Festigkeits- oder Spannungswerte nennen wir dazu bewusst nicht. Den Vergleich der drei Glashartgewebe finden Sie im Beitrag FR-4, G10 und G11 – worin liegt der Unterschied.
- HGW 2088 – dieser Typ ist bei uns ausschließlich Stabware: Hartgewebe-Rundstäbe, IEC-Code PF CC 42. Als Platte gibt es HGW 2088 bei uns nicht; wer eine Hartgewebeplatte braucht, bestellt HGW 2082.
- HGW 2085 – das ist das Hartgewebe-Rohr (PF CC 22). Rohre sind bei uns grundsätzlich keine Lagerware, sie werden gefertigt: Rohre nach Maß.
- EP GC 21 und EP GC 22 – die Rohrreihe nach IEC 61212-3-1. EP GC 21 entspricht dem G10-Rohr (HGW 2375), EP GC 22 dem G11-Rohr (HGW 2375.4). Beide sind bei uns Auftragsfertigung, nicht ab Lager. Die Nummer EP GC 23 gehört normativ ebenfalls in diese Rohrreihe; ein Halbzeug dazu führen wir nicht.
- EP GC 42 – die Stabreihe nach IEC 61212-3-3 für G11 (155 °C). Diesen Rundstab führen wir ab Lager: G11-Stäbe (EP GC 42). Die Reihe ist damit vollständig – EP GC 41 (G10), EP GC 42 (G11) und EP GC 43 (FR-4).
Die Messwerte der vier Werkstoffe mit Datenblatt
Für vier Typen haben wir vollständige Datenblätter. Ein Strich bedeutet: Der Wert wird von uns nicht angegeben – und er wird auch nicht aus fremden Quellen ergänzt.
| Kennwert | HP 2061 PF CP 201 |
HGW 2082 PF CC 201 |
HGW 2372 EP GC 201 (G10) |
HGW 2372.4 EP GC 203 (G11) |
|---|---|---|---|---|
| Verstärkung | Papier | Baumwollgewebe | Glasgewebe | Glasgewebe |
| Harz | Phenol | Phenol | Epoxid | Epoxid |
| Biegefestigkeit senkrecht zu den Schichten (20 °C) | 135 MPa | 100 MPa | 340 MPa | 340 MPa |
| Biege-E-Modul | 7×10³ MPa | 7×10³ MPa | 24×10³ MPa | 24×10³ MPa |
| Zugfestigkeit | 120 MPa | 80 MPa | 300 MPa | 300 MPa |
| Druckfestigkeit senkrecht zu den Schichten | 300 MPa | – | 350 MPa | 350 MPa |
| Druckfestigkeit parallel zu den Schichten | 100 MPa | 120 MPa | 180 MPa | 180 MPa |
| Scherfestigkeit parallel zu den Schichten | 10 MPa | 25 MPa | 30 MPa | 30 MPa |
| Kerbschlagzähigkeit Charpy parallel | – | 8,8 kJ/m² | 33 kJ/m² | 33 kJ/m² |
| Durchschlagspannung in Öl 90 °C, senkrecht | – | 1,5 kV / 3 mm | 30 kV / 3 mm | 30 kV / 3 mm |
| Durchschlagspannung in Öl 90 °C, parallel | – | 1 kV / 25 mm | 35 kV / 25 mm | 35 kV / 25 mm |
| Prüfspannung 1 min in Öl 90 °C (senkrecht / parallel) | 10 kV / 10 kV | – | 40 kV / 40 kV | 40 kV / 40 kV |
| Kriechstromfestigkeit CTI | 100 | 100 | 200 | 180 |
| Isolationswiderstand nach Wasserlagerung | – | 1 MΩ | 5×10⁴ MΩ | 5×10⁴ MΩ |
| tan δ (50 Hz / 1 MHz) | – | – | 0,04 / 0,04 | 0,04 / 0,04 |
| Permittivität bei 1 MHz | – | – | 5,5 | 5,5 |
| Dichte | 1,4 g/cm³ | 1,4 g/cm³ | 1,9 g/cm³ | 1,9 g/cm³ |
| Temperaturindex TI | 120 °C | 120 °C | 130 °C | 155 °C |
| Wasseraufnahme (Probe 3 mm) | 550 mg | 249 mg | 22 mg | 22 mg |
Zwei Dinge fallen beim Querlesen auf. Erstens: Zwischen G10 und G11 gibt es mechanisch und dielektrisch keinen Unterschied – über die ganze Spalte hinweg identische Werte. Verschieden sind nur der Temperaturindex (130 °C gegenüber 155 °C) und die Kriechstromfestigkeit (CTI 200 gegenüber 180). G11 kauft man wegen der Temperatur, nicht wegen der Festigkeit.
Zweitens die Wasseraufnahme: 550 mg beim Hartpapier gegenüber 22 mg beim Glashartgewebe. Daran scheitern Hartpapierteile in feuchter Umgebung, nicht an der Festigkeit. Alle Werte stehen in den Datenblättern.
„Ich habe XY auf der Zeichnung – was bestelle ich?“
Von der Bezeichnung zur Bestellung – Formate, Toleranzen, Zuschnitt
Ist der Werkstoff geklärt, geht es um das Halbzeug. Platten liefern wir in Stärken von 0,2 bis 100 mm, nach Absprache bis 200 mm. Die Lagerformate unterscheiden sich je Werkstoff:
| Werkstoff | Lagerformate der Platten (mm) |
|---|---|
| Hartpapier und Hartgewebe | 250×250, 500×500, 1025×1050, 1050×2050, 1300×2800 |
| Glashartgewebe G10 | 1025×1050, 1050×2050, 1220×2440, 1240×2800 |
| Glashartgewebe G11 155 °C | 1025×1050, 1050×2050, 1240×2800 |
| Glashartgewebe G11 180 °C | 1220×2440 |
| Glashartgewebe FR-4 | 1025×1050, 1050×2050 — auf Bestellung, nicht ab Lager |
Stäbe gibt es in Durchmessern von 5 bis 200 mm und Längen bis 1000 mm (Längentoleranz ±10 mm). Rohre mit Innendurchmesser 6 bis 600 mm werden gefertigt, üblich sind 5–10 Werktage. Lagerplatten und Lagerstäbe verlassen uns in 1–3 Werktagen.
Für Breite und Länge der Platten gilt eine Toleranz von ±50 mm – beim Zuschnitt unkritisch, bei einer direkt verbauten Platte nicht. Die Dickentoleranzen richten sich nach IEC und hängen von Werkstoff und Stärke ab; Hartpapier PF CP in 5 mm liegt bei ±0,34 mm. Vollständig unter Dickentoleranzen.
Wenn Sie kein Rohformat, sondern ein Fertigmaß brauchen: Zuschnitte nach Maß schneiden wir mit einer Toleranz von ±1 mm, üblich in 2–3 Werktagen. Komplette Teile nach Zeichnung (CAD oder PDF) fertigen wir CNC-gestützt mit ±0,1 mm, ab einem Stück und ohne Mindestabnahme – siehe Fertigung nach Zeichnung und den Artikel Teile aus Hartpapier, Hartgewebe und Glashartgewebe. Bearbeitet wird durch Sägen, Drehen, Fräsen, Bohren und Wasserstrahlschneiden.
Häufig gestellte Fragen
Sind HGW 2372 und G-10 wirklich identisch oder gibt es feine Unterschiede?
Es ist derselbe Werkstofftyp: Epoxidharz mit Glasgewebe, in der Plattenreihe als EP GC 201 geführt. Zwischen den Herstellern können sich Fertigungstoleranzen und Oberflächen unterscheiden – die Werkstoffklasse nicht. Maßgeblich für die Abnahme ist das Datenblatt, nicht der Kurzname.
Warum finde ich zu „HGW 2088“ keine Platte im Shop?
Weil HGW 2088 in unserem Sortiment ein Rundstab ist, IEC-Code PF CC 42. Die Zahlenreihe 4x steht in der IEC-Systematik für gepresste Stäbe. Die passende Platte aus demselben Werkstoff heißt HGW 2082 beziehungsweise PF CC 201.
Was ist der Unterschied zwischen PF CP und PF CC?
Nur die Verstärkung. CP ist Papier, CC ist Baumwollgewebe – das Harz ist in beiden Fällen Phenolharz. Praktisch heißt das: Hartgewebe (PF CC 201) hält Scherbelastung deutlich besser aus, 25 MPa gegenüber 10 MPa, und ist damit die Wahl für Gewinde, Zähne und stoßbelastete Teile. Hartpapier (PF CP 201) liegt dafür bei Biege- und Zugfestigkeit vorn (135 gegenüber 100 MPa und 120 gegenüber 80 MPa), nimmt aber sehr viel mehr Feuchtigkeit auf: 550 gegenüber 249 mg an der 3-mm-Probe. Die Kerbschlagzähigkeit nach Charpy weisen wir für Hartpapier nicht aus, ein Zahlenvergleich der Schlagzähigkeit ist dort also nicht möglich.
Auf der Zeichnung steht nur „Hartgewebe“ ohne Nummer. Was nehme ich?
In den allermeisten Fällen HGW 2082 / PF CC 201 – das ist der Standardtyp, den der Begriff im deutschen Sprachraum meint. Wenn das Teil ein Zahnrad oder ein fein zerspantes Präzisionsteil ist, kann die Zeichnung eine Feingewebevariante meinen; melden Sie sich in diesem Fall über unser Anfrageformular, dann klären wir das anhand der Funktion des Teils.
Gilt DIN 7735 überhaupt noch?
Als gültige Norm nicht – sie ist durch DIN EN / IEC 60893 (Platten) und IEC 61212 (Rohre und Stäbe) abgelöst. In der Praxis bleibt sie trotzdem der meistgenutzte Kurzschlüssel, weil Bestandszeichnungen und Ersatzteillisten nicht mit umgestellt wurden. Beide Bezeichnungen nebeneinander in die Bestellung zu schreiben, ist deshalb kein Fehler, sondern spart eine Rückfrage. Weitere Hintergründe finden Sie unter Materialinformationen.
Nummer unklar? Schicken Sie uns die Zeichnung
Taucht eine Bezeichnung in keiner Tabelle auf – alte Werksnorm, Handelsname eines erloschenen Herstellers, unleserlicher Stempel –, schicken Sie uns den Zeichnungsauszug über unser Anfrageformular. Wir ordnen den Werkstoff zu und sagen offen, wenn wir ihn nicht führen. Kurze Fragen beantworten wir gern über das Kontaktformular.